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Gesamtlänge: Bedeutung in der Terraristik

Die Gesamtlänge misst ein Tier von der Kopfspitze bis zur Schwanzspitze. Das Gutachten nutzt sie für Schlangen als Bezugsgröße der Terrariengröße.

Gesamtlänge – Die Gesamtlänge misst ein Tier von der Kopfspitze bis zur Schwanzspitze. Das Gutachten nutzt sie für Schlangen als Bezugsgröße der Terrariengröße.

Was zählt zur Gesamtlänge?

Hier wird das Tier komplett gemessen: von der Schnauze bis zur Schwanzspitze. Das Gutachten bezieht die Maße bei Schlangen auf diese gesamte Körperlänge. Es nennt sie Richtwerte, die in der Regel für höchstens zwei etwa gleich große Tiere gelten. Für jedes weitere Tier kommen etwa 20 Prozent des Terrarienvolumens hinzu, bei gleichen Proportionen. Unabhängig vom Ergebnis begrenzt es die Höhe von Schlangenterrarien auf 2,0 Meter.

Beispiel rechnen

Für die Kornnatter gilt ein Verhältnis von 1,0 × 0,5 × 1,0 der Gesamtlänge. Bei 120 Zentimetern ergibt das 120 × 60 × 120 Zentimeter. Der Königspython braucht 1,0 × 0,5 × 0,75, also bei 125 Zentimetern 125 × 63 × 94 Zentimeter.

  • Miss die Schlange behutsam entlang des Körpers, am besten mit einem Maßband und zu zweit, oder lass sie vom Tierarzt messen.
  • Das Gutachten hält im Einzelfall eine Unterschreitung um etwa 10 Prozent für möglich. Plane trotzdem ohne diesen Abschlag.
  • Kleinere Behälter sind nur für Aufzucht oder Ruhephasen vorgesehen, siehe [tr_gl slug="faunarium"]Faunarium[/tr_gl].

Bei Echsen gilt die [tr_gl slug="kopf-rumpf-laenge"]Kopf-Rumpf-Länge[/tr_gl].

Praxisbeispiel

Eine Kornnatter mit 120 Zentimetern Gesamtlänge braucht nach dem Gutachten mindestens 120 × 60 × 120 Zentimeter. Das gilt für bis zu zwei etwa gleich große Tiere.

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Verwandte Begriffe

Quelle: Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien, Fassung vom 10.01.1997, Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Haltung von Terrarientieren, bereitgestellt vom BMLEH

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