Glasterrarium – Ein Glasterrarium besteht aus Glasscheiben, meist mit Türen an der Front. Es bietet freie Sicht und lässt sich gut reinigen, verliert aber leichter Wärme.
Merkmale des Glasterrariums
Boden, Wände und Front bestehen aus Glas, getragen von Rahmen oder Silikonverbindungen. Üblich sind Türen an der Front. Der Vorteil ist die gute Einsicht. Glas lässt sich außerdem leicht reinigen, was zu den Grundnormen der Sauberkeit und Hygiene passt, die das Gutachten nennt.
Wärme, Feuchte, Lüftung
Glas isoliert wenig. Der JBL-Beitrag zur Lüftung weist darauf hin, dass offene Glasbecken viel Wärme und Feuchte verlieren. Aquarien seien deshalb nur für Tiere trockener Gebiete wie den Leopardgecko geeignet. Für Regenwaldtiere braucht ein Glasbecken Lüftungsschlitze am Boden.
- Plane [tr_gl slug="frontbelueftung"]Frontbelüftung[/tr_gl] und Abluft im Deckel ein.
- Verblende Seiten und Rückwand mit einer [tr_gl slug="rueckwand"]Rückwand[/tr_gl], damit sich Tiere sicherer fühlen und Sichtkontakte entfallen.
- Prüfe das Gewicht von Becken und Unterschrank, wenn Du große Maße wählst.
Passt das Mindestmaß Deiner Art? Rechne es mit dem [tr_gl slug="kopf-rumpf-laenge"]Kopf-Rumpf-Längen[/tr_gl]-Faktor nach, bevor Du ein Modell wählst.
Beim Aufbau lohnt sich Planung der Technik: Lampenhalter, Kabeldurchführungen und Abdeckungen sollten so liegen, dass Wärme nicht staut und das Tier keine Kabel erreicht. Plane außerdem ein, dass Glas Geräusche und Licht von außen durchlässt.
Praxisbeispiel
Ein Glasterrarium mit 120 mal 60 mal 60 Zentimetern bietet freie Sicht auf einen Leopardgecko. Rückwand und Seitenverkleidung geben ihm Rückzug.
Passende Seiten
Verwandte Begriffe
Quelle: The Right Ventilation For Your Terrarium, JBL GmbH & Co. KG, Blog; Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien, Fassung vom 10.01.1997, Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Haltung von Terrarientieren, bereitgestellt vom BMLEH




