Beregnungsanlage – Eine Beregnungsanlage besprüht das Terrarium zeitgesteuert über Düsen mit Wasser. Sie befeuchtet Pflanzen und Luft und liefert Tropfwasser zum Trinken.
Was macht eine Beregnungsanlage?
Eine Pumpe fördert Wasser aus einem Vorratsbehälter zu feinen Düsen im Terrarium. Eine Zeitschaltung legt Dauer und Häufigkeit fest. Exo Terra beschreibt solche Systeme als programmierbar und für Tiere, Pflanzen und eine höhere Luftfeuchte nützlich. Für Chamäleons ist sie besonders wichtig: Das Gutachten verlangt, das Terrarium täglich einmal mit Wasser zu überbrausen, weil die Wasserversorgung dieser Tiere schwierig ist.
Planen und prüfen
Das Gutachten liefert auch einen praktischen Maßstab für ausreichend Frischluft: Zwei Stunden nach dem Überbrausen soll die Feuchtigkeit nahezu vollständig verdunstet sein. Bleibt es länger nass, stimmt die [tr_gl slug="belueftung"]Belüftung[/tr_gl] nicht.
- Richte die Düsen auf Blätter und Äste aus, nicht auf die Technik.
- Fülle den Behälter regelmäßig und reinige ihn, damit sich keine Beläge bilden.
- Lass das Wasser ablaufen, etwa über eine [tr_gl slug="drainageschicht"]Drainageschicht[/tr_gl].
- Ergänze bei Bedarf die Wassergabe mit der Pipette, wie das Gutachten es beschreibt.
Exo Terra weist darauf hin, dass häufiges Beregnen auch Fortpflanzungsverhalten anregen kann und für lebende tropische Pflanzen nötig ist. Für Deine Planung heißt das: Abstimmen, wie viel Wasser Tier und Pflanzen wirklich brauchen.
Praxisbeispiel
Für ein Chamäleon läuft die Beregnung einmal täglich. Zwei Stunden später sind Blätter und Wände fast trocken, ein Zeichen für ausreichend Zuluft.
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Verwandte Begriffe
Quelle: Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien, Fassung vom 10.01.1997, Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Haltung von Terrarientieren, bereitgestellt vom BMLEH; Perfecting Terrarium Conditions, Exo Terra Academy




