Luftfeuchtigkeit – Die Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zum Maximum enthält. Sie wird in Prozent angegeben und ist artabhängig.
Was bedeutet relative Luftfeuchtigkeit?
Gemeint ist der Anteil des Wasserdampfs, den die Luft bei der aktuellen Temperatur höchstens aufnehmen kann. Messen kannst Du sie mit einem [tr_gl slug="hygrometer"]Hygrometer[/tr_gl]. Wärmere Luft nimmt mehr Dampf auf, daher ändert sich der Wert mit der Temperatur.
Wie viel braucht Dein Tier?
Das Gutachten sagt: Bei den meisten Arten ist die Luftfeuchtigkeit von untergeordneter Bedeutung. Erdchamäleons und einige Regenwaldbewohner brauchen dagegen hohe Feuchte über 60 Prozent. Der Königspython wird bei uns mit 70 bis 90 Prozent geführt. Zusätzlich zählt die Substratfeuchtigkeit, die das Gutachten als zweiten wichtigen Faktor nennt.
- Gestalte Feuchtzonen, etwa ein feuchtes Versteck, statt das ganze Becken nass zu halten.
- Befeuchte mit [tr_gl slug="beregnungsanlage"]Beregnung[/tr_gl] oder [tr_gl slug="ultraschallvernebler"]Nebler[/tr_gl] und halte die Luft in Bewegung.
- Zu wenig Feuchte kann die Häutung stören, siehe [tr_gl slug="haeutung"]Häutung[/tr_gl].
Stehende, feuchte Luft belastet. Sorge für Zuluft über eine passende [tr_gl slug="belueftung"]Belüftung[/tr_gl].
Plane Luftfeuchte nicht als einen festen Wert, sondern als Verlauf. Nach der Beregnung steigt sie, danach sinkt sie wieder. Entscheidend ist, dass die Werte im Schnitt zur Art passen und das Becken zwischen den Phasen abtrocknet.
Praxisbeispiel
Beim Leopardgecko reicht ein trockenes Becken, ergänzt um ein feuchtes Versteck. Beim Chamäleon aus dem Regenwald dagegen steht die Feuchte im Mittelpunkt.
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Verwandte Begriffe
Quelle: Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien, Fassung vom 10.01.1997, Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Haltung von Terrarientieren, bereitgestellt vom BMLEH; Perfecting Terrarium Conditions, Exo Terra Academy




