Ferguson-Zonen – Die Ferguson-Zonen sind vier Gruppen von Reptilien nach ihrem Sonnenverhalten. Jede Zone hat einen UV-Index-Bereich, der als Zielwert für das Terrarium dient.
Die vier Zonen im Überblick
Ferguson et al. ordneten Reptilienarten nach ihrem Sonnenverhalten in vier Gruppen. Baines et al. übertrugen das auf die Haltung. Maßgeblich ist, wie lange und wie intensiv eine Art in der Natur in der Sonne sitzt. Zone 1 umfasst dämmerungsaktive Schattenbewohner, Zone 2 gelegentliche Sonner, Zone 3 Tiere der offenen oder halben Sonne und Zone 4 die Mittagssonne-Sonner.
- Zone 1: mittlerer UVI 0 bis 0,7, höchster gemessener Wert 0,6 bis 1,4
- Zone 2: mittlerer UVI 0,7 bis 1,0, höchster Wert 1,1 bis 3,0
- Zone 3: mittlerer UVI 1,0 bis 2,6, höchster Wert 2,9 bis 7,4
- Zone 4: mittlerer UVI 2,6 bis 3,5, höchster Wert 4,5 bis 9,5
So nutzt Du die Zonen
Der [tr_gl slug="uv-index"]UV-Index[/tr_gl] soll im Terrarium ein Gefälle bilden, das bis auf null im Schatten abfällt. Für Zone 4 empfehlen Baines et al. aus Sicherheitsgründen bei Kunstlicht höchstens UVI 7,0 bis 8,0 auf Tierhöhe. Welche Zone zu Deiner Art passt, steht in den Steckbriefen der Tierarten. Im Zweifel wähle die niedrigere Zone und sichere den Schatten.
Praxisbeispiel
Eine Bartagame gehört zu Zone 3 bis 4 und braucht einen hellen, UV-reichen Sonnenplatz. Ein Leopardgecko aus Zone 1 kommt mit schwachem UV-B und vielen Verstecken aus.
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Verwandte Begriffe
Quelle: Baines et al. (2016): How much UV-B does my reptile need? The UV-Tool, a guide to the selection of UV lighting for reptiles and amphibians in captivity, Journal of Zoo and Aquarium Research 4(1)




