UV-B – UV-B ist der kurzwellige Teil der UV-Strahlung (nach Baines et al. 290 bis 320 Nanometer). Er löst in der Haut die Bildung von Vitamin D3 aus.
Was ist UV-B?
UV-B ist der kurzwellige Anteil der ultravioletten Strahlung. Baines et al. geben für das Sonnenlicht den Bereich von 290 bis 320 Nanometern an. Für die Vitamin-D3-Bildung zählt davon nur ein schmales Band: Als wirksam gelten Wellenlängen zwischen etwa 295 und 315 Nanometern. In der Haut wandelt diese Strahlung 7-Dehydrocholesterin in Prävitamin D3 um. Daraus entsteht [tr_gl slug="vitamin-d3"]Vitamin D3[/tr_gl].
UV-B dosieren statt maximieren
Mehr ist nicht besser. Zu hohe Dosen oder unnatürlich kurzwellige Strahlung aus Kunstlicht können Augen und Haut schädigen. Am Tier zählt deshalb nicht die Wattzahl der Lampe, sondern die Strahlung am Aufenthaltsort. Gemessen wird sie als [tr_gl slug="uv-index"]UV-Index[/tr_gl]. Wie viel Dein Tier braucht, hängt von der [tr_gl slug="ferguson-zonen"]Ferguson-Zone[/tr_gl] seiner Art ab.
- Plane immer einen Schattenbereich ein, in den sich das Tier zurückziehen kann.
- Die UV-Ausbeute von Lampen lässt mit den Betriebsstunden nach, je nach Produkt unterschiedlich stark.
- Breitband-Messgeräte für UV-B zeigen je nach Modell unterschiedliche Werte für dieselbe Lampe.
Praxisbeispiel
Ein Leopardgecko lebt in Ferguson-Zone 1 und braucht nur schwaches UV-B mit viel Schatten. Eine Bartagame aus Zone 3 bis 4 braucht am Sonnenplatz deutlich mehr.
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Verwandte Begriffe
Quelle: Baines et al. (2016): How much UV-B does my reptile need? The UV-Tool, a guide to the selection of UV lighting for reptiles and amphibians in captivity, Journal of Zoo and Aquarium Research 4(1); Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien, Fassung vom 10.01.1997, Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Haltung von Terrarientieren, bereitgestellt vom BMLEH




