Häutung – Die Häutung ist der regelmäßige Wechsel der äußeren Hautschicht. Schlangen häuten sich meist am Stück, Echsen in Fetzen. Probleme zeigen oft einen Haltungsfehler an.
Wie die Häutung abläuft
Reptilienschuppen wachsen nicht wie Säugerhaut mit. Zum Wachsen müssen Reptilien die alte Haut ersetzen, und das ein Leben lang. PetMD beschreibt: Bei Schlangen löst sich die Haut meist wie ein Strumpf in einem Stück, inklusive der Augenkappen. Echsen, Wasser- und Landschildkröten häuten sich dagegen stückweise, aber vollständig. Zehen, Schwanzspitze und Augenkappen sind oft die letzten Stellen.
Wenn die Häutung stockt
PetMD nennt häufige Haltungsursachen: zu niedrige Luftfeuchte, ein zu kühles Becken, fehlende raue Flächen zum Abstreifen und eine unausgewogene Ernährung. Auch Verletzungen, Infektionen und Parasiten können eine Rolle spielen.
- Biete ein feuchtes Versteck an, etwa mit feuchtem Moos, siehe [tr_gl slug="kokoshumus"]Kokoshumus[/tr_gl].
- Prüfe [tr_gl slug="luftfeuchtigkeit"]Luftfeuchtigkeit[/tr_gl] und Temperatur an der Liegefläche.
- Gib raue Flächen wie Äste oder Steine.
- Ziehe keine Haut mit Gewalt ab. Bei Hautresten an Zehen, Schwanz oder Augen gehört das Tier zum Tierarzt.
Ersetzt keine tierärztliche Untersuchung.
Beobachte das Tier in der Häutungsphase genau und stör es möglichst wenig. Meist reicht ein feuchtes Versteck. Bleiben Hautreste an Zehen oder Schwanzspitze hängen, können sie dort einschnüren und müssen vom Tierarzt behandelt werden.
Praxisbeispiel
Eine Schlange mit milchig-trüben Augen steht kurz vor der Häutung. Ein feuchtes Versteck und raue Äste helfen ihr, die Haut vollständig abzustreifen.
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Verwandte Begriffe
Quelle: Dysecdysis in Reptiles, PetMD, geprüft von L. Jones, VMD; Fogger – Ultrasonic Fog Generator, Exo Terra




