Glossar

UV-A: Bedeutung in der Terraristik

UV-A ist der langwellige Anteil der ultravioletten Strahlung von 320 bis 400 Nanometern. Viele Reptilien und Amphibien nehmen ihn ab etwa 350 Nanometern als Licht wahr.

UV-A – UV-A ist der langwellige Anteil der ultravioletten Strahlung von 320 bis 400 Nanometern. Viele Reptilien und Amphibien nehmen ihn ab etwa 350 Nanometern als Licht wahr.

Was bedeutet UV-A?

UV-A bildet den langwelligen Teil der ultravioletten Strahlung. Nach Baines et al. reicht er von 320 bis 400 Nanometern. Natürliches Sonnenlicht enthält UV-A und das kurzwelligere [tr_gl slug="uv-b"]UV-B[/tr_gl]. Wir Menschen sehen UV-A nicht. Viele Reptilien und Amphibien dagegen schon: Ab etwa 350 Nanometern liegt es in ihrem Sehbereich.

Warum UV-A im Terrarium zählt

Die Fachliteratur beschreibt, dass die Tiere UV-A nutzen, um Artgenossen und Futter zu erkennen. Eine Lampe sollte deshalb ein breites Spektrum liefern und nicht nur einen UV-B-Peak. Wichtig ist die Abgrenzung zum Vitamin-Haushalt:

  • UV-A ersetzt kein UV-B. Die Bildung von [tr_gl slug="vitamin-d3"]Vitamin D3[/tr_gl] läuft über UV-B.
  • Strahlung unterhalb von 290 Nanometern kommt im Sonnenlicht nicht vor und ist bei Lampen unerwünscht.
  • Der [tr_gl slug="uv-index"]UV-Index[/tr_gl] bewertet vor allem den UV-B-Bereich. Über den UV-A-Anteil sagt er wenig aus.

Frage den Hersteller deshalb nach dem Spektrum der Lampe, wenn Du mehr wissen willst als die UV-B-Angabe auf der Verpackung.

Der Name „Vollspektrum“ garantiert keinen passenden UV-B-Anteil. Baines et al. fanden bei sogenannten Vollspektrumröhren nur unbedeutende UV-B-Mengen, außer in extremer Nähe zur Lampe. Prüfe deshalb beide Anteile getrennt.

Praxisbeispiel

Eine Bartagame erkennt Futterinsekten und Artgenossen auch über den UV-A-Anteil des Lichts. Eine Lampe mit breitem Spektrum bildet das besser nach als eine reine Wärmequelle.

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Verwandte Begriffe

Quelle: Baines et al. (2016): How much UV-B does my reptile need? The UV-Tool, a guide to the selection of UV lighting for reptiles and amphibians in captivity, Journal of Zoo and Aquarium Research 4(1)

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